30.08.2007
Animationen sind Fluch und Segen der rechnergestützten Präsentation. Nichts ist nervtötender für den Zuschauer, als wenn die Texte und Elemente aus ständig neuen Richtungen angeflogen kommen. Andererseits ist es erschlagend, wenn eine Folie mit vielen Texten, Elementen oder Grafiken auf einmal daherpurzelt und Sie als Zuschauer mühsam die Zusammenhänge und Abfolgen herauslesen müssen.
Setzen Sie Animationen zur Strukturierung und Gliederung ein!
Eine Folie mit mehreren Gliederungspunken sollte nicht auf einmal gezeigt werden. Lassen Sie Punkt für Punkt aufscheinen, so wie Sie darüber sprechen. Dann kann sich der Zuhörer auf Ihren gesprochenen Text konzentrieren und sich an der langsam aufgeblendeten Gliederung orientieren. Lassen Sie die vollständige Folie kurz stehen, wenn Sie mit dem Reden fertig sind - der Zuhörer kann rekapitulieren, was er gehört hat.
Setzen Sie die Animationen sparsam ein.
Verwenden Sie nur einige wenige Animationen, die Sie immer wieder einsetzen. Praktisch ist es, die Textanimation gleich auf dem Folienmaster zu verankern. Dann müssen Sie nicht für jede Folie wieder neu die Animationen einstellen.
Bevorzugen Sie ruhige Animationen, die sich auf schwächeren Rechnern noch ruckelfrei zeigen lassen. Ein Effekt, der immer gut aussieht ist Wischen - von links.