Auf drei Multimedia-Technologien greift Powerpoint prinzipiell zurück:
- Media Control Interface (MCI)
ist Bestandteil von Windows, wird immer mit dem Betriebssystem installiert und stellt die erste Wahl dar. Benutzt wird das Programm mplay32.exe oder mplayer.exe - DirectShow
ist eine Multimedia-API, eine Art Treiber, die zwischen der Hardware wie Grafik- oder Soundkarte und der anfordernden Software vermittelt. - Windows Media Player (WMP)
ist ein Zusatzprogramm, das man entweder als Teil von Windows installiert oder als eigenständiges Programm herunterladen und installieren kann
Wann nimmt Powerpoint nun welche Technik?
Zuerst testet PowerPoint, ob MCI in Frage kommt. Als fest eingebauter Bestandteil von Windows steht es immer zur Verfügung und wird deswegen bevorzugt verwendet. Falls das nicht möglich ist, sollte PowerPoint versuchen, den Windows Media Player zu benutzen - in der Praxis funktioniert das nicht. Ist der MCI-Player nicht fähig, die Media-Datei abzuspielen, streikt Powerpoint normalerweise sofort.
In einem Fall verweigert der integrierte MCI-Player auf jeden Fall seine Dienste: wenn der Pfadname incl. Dateiname länger als 128 Zeichen ist. Auch bei Sonderzeichen im Pfadnamen (wie einer Klammer) streikt der MCI schon mal.
Audio-Dateien werden mit dem Windows-Media-Player abgespielt, wenn es sich um MIDI-Dateien oder Playlisten (wie ASX oder M3U) handelt. WAV-Dateien spielt Powerpoint mit dem MCI-Player ab.
30.08.2007